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2 cm Flak 38 auf Panzer I Ausf. A

„Flakpanzer I“

Ausführung

 

 

 

Sd. Kfz.

keine

 

 

Hersteller:

 

ALKETT, DAIMLER-BENZ, (STOEWER)

 

Stückzahl:

24

 

Ein paar Soldaten lassen sich mit

Einem „FLAKPANZER I“ ablichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 cm Flak 38 auf Panzer I Ausführung A „FLAKPANZER I“

 

 

 

 

 

 

Für den „FLAKPANZER I“ verwendete man ausschließlich Fahrgestelle des Panzer I Aus-

führung A. Im Staub ist der angehangene Sonderanhänger 51 zu sehen.

 

Klasse:

Flugabwehrpanzer

Bewaffnung:

 

1x 2 cm Flak 38 L/55

(+ Handfeuerwaffen zur Nahverteidigung)

Besatzung:

4

Kampfgewicht:

zirka 5,5 Tonnen

Motor:

Leistung:

4 Zylinder KRUPP M305

57 PS

Hubraum:

3.460 ccm

Kühlung:

Luft mittels Gebläse

Leistungsgewicht:

10,36 PS/ Tonne

Reichweite:

Straße:

145 km

 

Gelände:

100 km

Kraftstoffvorrat:

144 Liter

Höchstgeschwindigkeit

Straße:

37 km/h

 

Gelände:

 

Kettenbreite:

280 mm

Bodendruck:

0,40 kg/ cm²

Bodenfreiheit:

295 mm

Watet:

600 mm

Länge über alles:

4380 mm

Länge der Wanne:

4020 mm

Breite:

2060 mm

Höhe:

2080 mm

 

Panzerung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberer Wannenbug:

Wanne seitlich oben:

Wanne hinten:

Wanne unten:

Flak-Blende:

Flak hinten:

13 mm/ 68 Grad

keine

13 mm/ 73 - 75 Grad

6 mm/ 0 Grad

 

offen

Unterer Wannenbug

Wanne seitlich unten:

Wanne oben:

Flak-Schild:

Flak seitlich:

Flak oben:

13 mm/ 63 Grad

13 mm/ 90 Grad

offen

 

offen

offen

 

Bewaffnete Auseinandersetzungen zeigten auf, dass die kämpfende Truppe einen gepanzerten Flugabwehrpanzer benötigte. Darum entschied das Heereswaffenamt 1941, einen Flakpanzer auf der Basis des Panzer I Ausführung A zu bauen. Als Primärwaffe sah man eine 2 cm Flak 38 L/55 vor. Hierfür vergab man Entwicklungsaufträge an die Firmen ALKETT und DAMILER-BENZ (Unter Umstanden auch an die Firma STOEWER). Nach dem Abschluss der Entwicklungsarbeiten wurden 24 Panzer I Ausführung A bereitgestellt, um in Flakpanzer umgebaut zu werden. Grundlage des Umbaus war die Entfernung von Teilen des Aufbaues und der kompletten Motorraumabdeckung. Eine neue, waagerecht herausgebildete Motorraumabdeckung verschaffte der Besatzung mehr Trittfläche. Die 2 cm Flak 38 L/55 wurde unverändert in den Panzer eingebaut, jedoch 18 cm hinter der Wannenfrontpanzerung. Dies war unumgänglich, da sonst der Flakpanzer I aufgrund einer sonst resultierenden Buglastigkeit sein Fahrverhalten verschlechtert hätte. Der daraus entstandene Spalt wurde oft mit Reservekettengliedern abgedeckt, um eine Schussfalle zu vermeiden. Auch war die Flak nicht mittig, sondern etwas nach rechts versetzt platziert, um den Fahrer das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Im Bedarfsfall konnte die 2 cm Flak 38 L/55 aus dem Flakpanzer I demontiert werden und dann auf der im Sonderanhänger 51 mit mitgeführten Lafette stationär in Stellung gehen. Die vorhandene Anhängerkupplung wurde eigens für den Sd. Ah. 51 modifiziert, welcher neben dem Untergestell für die Flak auch Wechselrohre und Munition beherbergte. Zu Beginn des Frühjahrs 1941 waren 24 Flakpanzer I einsatzbereit.